Zu Gast bei der Präsentation des Hiroshimaprojekts in der Universität Bonn
Ein Schüler des Beethoven-Gymnasiums, der unsere Vernissage am 15. Juli 2026 besucht hat, hat seine Eindrücke in einem Artikel festgehalten. Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Tilman Imhäuser wird dieser Artikel, der auf der Homepage und im Jahresbericht des Beethoven-Gymnasiums veröffentlicht wird, auch hier veröffentlicht.
Unsere Poster zum Flaggentag auch in Konstanz
Wir freuen uns sehr, dass die von unseren Studierenden im Sommersemester 2025 erarbeiteten Poster in Konstanz ausgedruckt und dort einem interessierten Publikum präsentiert werden konnten. Diese Form der Zusammenarbeit zeigt, dass unsere Projektarbeit auch über den universitären Kontext hinaus Resonanz findet und zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und Friedensfragen beitragen kann. Die dabei gewonnenen Impulse möchten wir nutzen, um unsere Poster-Ausstellung künftig weiterzuentwickeln.
Erster Podcast der Schüler
Schüler des Werner-von-Siemens Gymnasiums Magdeburg haben einen Podcast erstellt, der unter der CC BY-4.0-Lizenz veröffentlicht wurde. Das Hiroshima-Nagasaki-Projekt hat diese Initiative unterstützt und freut sich, den Podcast als erstes Beispiel für die angestrebte Schulkooperation zu präsentieren.
Wir waren dabei: We3C EXPERTS FORUM 2026 in Berlin
Beim We3C Experts Forum 2026 in Berlin hatten wir die Gelegenheit, an einem internationalen Austausch zu gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Themen teilzunehmen. Die Konferenz wurde von We3C Europe veranstaltet, einer Schwesterorganisation einer etablierten Non-Profit-Organisation in den USA, die von unserer Alumna Désirée Kaiser (Jahrgang 2018) in Deutschland mitgegründet wurde. Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern zu fördern.
Umfrage bestätigt Wirksamkeit von Hibakusha-Zeugnissen – Hiroshima-Nagasaki-Projekt setzt Übersetzungen fort
Eine NET-GTAS-Umfrage (November 2025, USA, Frankreich, Großbritannien, jeweils n = 200) zeigt: Mehr als 80 % der Befragten halten das Anhören von Zeugenaussagen von Atombombenüberlebenden für wirksam, um einen Nuklearkrieg zu verhindern. Zugleich befürworten viele nukleare Abschreckung (USA/Frankreich >50 %, Großbritannien 40 %) und sehen das Risiko eines Einsatzes gegen das eigene Land (USA 70 %, Frankreich/GB 60 %). Vor dem Auslaufen von New START am 5. Februar setzt das Hiroshima‑Nagasaki‑Projekt der Universität Bonn im Sommersemester 2026 seine Übersetzungsarbeit gemeinsam mit NET‑GTAS fort.
Jahrgang WiSe25/26 für die Arabische Übersetzung
Gruppe des Jahrgangs WiSe 2025/26 hat sich mit der Überlebensgeschichte des ehemaligen Soldaten Herrn Terasawa auseinandergesetzt. Im Gegensatz zu den bisherigen Atombombenüberlebenden beschreibt er seine Erinnerungen aus der Perspektive der Einsatzkräfte: die grausame Aufräumarbeit, die Notwendigkeit, seine Gefühle auszuschalten, um diese Arbeit auszuführen, und so weiter.
Hier einige Stimmen der Projektteilnehmer:innen: „Ich habe die Sätze zwar verstanden, kann mir trotzdem nicht begreifen, was dort passiert ist. Es ist unvorstellbar.“ „Diese Thematik um die Bomben und deren verheerende Auswirkungen ist in arabischsprachigen Ländern leider vertraut, sodass wir dasselbe Vokabular benutzen konnten.“
Die Zeitzeugenaussage von Herrn Terasawa auf Deutsch (Bonner Übersetzung des Jahrgangs 2015/16) finden Sie hier:
https://www.global-peace.go.jp/OTHER/ot_german_pic_syousai.php?gbID=1081&dt=260129005606
Gastvortrag bei der Deutsch-Japanische Gesellschaft Bonn
Wir waren von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn eingeladen, um unser Projekt „Hiroshima-Nagasaki-Projekt der Universität Bonn 2025“ vorzustellen:
https://www.djg-bonn.de/aktivitaeten/vortraege/artikelansicht/das-hiroshima-nagasaki-projekt-der-universitaet-bonn-2025-stellt-sich-vor
Die Alumni des Projektjahrgangs 2025, Herr Albert und Herr Kather, haben uns vertreten und dem Publikum einen Einblick in die Prozesse der Übersetzung sowie der Postererstellung für die Ausstellung gegeben. Dies stieß auf großes Interesse, sodass wir für den nächsten Projektzyklus erneut eine gemeinsame Veranstaltung planen möchten.