Beim We3C Experts Forum 2026 in Berlin hatten wir die Gelegenheit, an einem internationalen Austausch zu gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Themen teilzunehmen. Die Konferenz wurde von We3C Europe veranstaltet, einer Schwesterorganisation einer etablierten Non-Profit-Organisation in den USA, die von unserer Alumna Désirée Kaiser (Jahrgang 2018) in Deutschland mitgegründet wurde. Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern zu fördern.
Ein wichtiger Programmpunkt war die Vorstellung des Hiroshima-Nagasaki-Projekts, das die Erinnerung an die Folgen von Krieg und die Bedeutung von Frieden in den Mittelpunkt stellt. Das Projekt wurde von Antonela Mihaljevic (Jahrgang 2021) vor Ort in Berlin gemeinsam mit Dr. Naoko Tamura-Foerster (Projektleiterin), die per Zoom zugeschaltet war, präsentiert. Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, das trilinguale Übersetzungsprojekt internationalen Experten vorzustellen und über dessen Ziele und gesellschaftliche Relevanz ins Gespräch zu kommen.
Die anschließenden Diskussionen verdeutlichten, wie die Auseinandersetzung mit sensiblen historischen Themen zu einem verantwortungsvollen Handeln in der heutigen Zivilgesellschaft beitragen kann. Dabei wurde auch die Bedeutung von Service Learning hervorgehoben. Projekte wie das Hiroshima-Nagasaki-Projekt bereichern die universitäre Lehre durch praxisnahes Lernen und schaffen zugleich einen gesellschaftlichen Mehrwert.
Der internationale Austausch lieferte wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Projekts und die Stärkung seiner Wirkung in der Zivilgesellschaft.