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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Im WiSe 2019/20 bietet der Schwerpunkt Wirtschaft und Gesellschaft in Asien folgende Lehrveranstaltungen an:

Pflichtmodul I: Industrialisierung und soziale Schichtung in Asien

Seminar: Industrialisierung in Asien

Leitung: PD Dr. Günther Distelrath, Bulgan Erdenchuluun, M. A.
Der asiatische Kontinent stellt hinsichtlich nationaler Industrialisierungsstadien einen höchst heterogenen Raum dar. Neben etablierten Industriestaaten wie Japan, muss die Industrialisierung in vielen zentral- oder süd(ost-)asiatischen Ländern als akuter Prozess interpretiert werden. Einer Heranführung an die Spannungsfelder bei Definition von Wesen oder Verlauf der Industrialisierung folgend, steht die Behandlung der Themenkomplexe Arbeit, Handel und Kapital im Zentrum der Betrachtung. Innerhalb dieser Bereiche werden diverse Parameter als (potentielle) Näherungswerte zur Beurteilung von Entwicklung und Stand der Industrialisierung einzelner Nationen und Räume behandelt wie diskutiert.

Seminar: Soziale Schichtung in Asien

Leitung: Dr. Michael Kleinod, Sabine Weber M.A.
Ein grundlegendes Merkmal aller Gesellschaften ist, dass sie spezifische Strukturen aufweisen, welche die Verhältnisse von Menschen untereinander regeln. Fragen der Sozialstruktur, gesellschaftlichen Ungleichheit und Herrschaft sind somit grundlegend für ein Verständnis auch gegenwärtiger asiatischer Gesellschaften. Und es sind genuin soziologische Probleme. Daher bietet dieses Pflichtseminar sowohl eine Einführung in die Grundlagen soziologischen Denkens anhand der Lektüre von Klassikern (z.B. Durkheim, Weber, Marx), als auch einen Einblick in Fragen sozialer Schichtung und Ungleichheit in Asien auf Basis ausgewählter, aktueller Fallstudien aus verschiedenen Ländern der Region. Hier stellen sich u.a. Fragen wie: Sind Konzepte und Theorien aus dem „Westen“ auf asiatische Gesellschaften übertragbar? Gibt es spezifisch asiatische Formen des Kapitalismus bzw. der Moderne? Was haben uns asiatische Soziolog*innen über ihre Region bzw. über den „Westen“ zu sagen?

 

Pflichtmodul III: Familie und Unternehmen in Asien

Seminar: Familie in Asien

Leitung: Dr. Hans-Dieter Ölschleger

Seminar: Unternehmen in Asien

Leitung: PD Dr. Günther Distelrath
Lernziel in diesem Seminar ist die Fähigkeit zur Anfertigung einer Unternehmensanalyse. Hierzu werden neben einer Darlegung der bestehenden und sich wandelnden Rahmenbedingungen für Unternehmen in den Ländern Asiens methodische Kenntnisse vermittelt, welche dazu befähigen, in den Referaten und Hausarbeiten ausgewählte asiatische Unternehmen insbesondere bzgl. ihrer Corporate Governance-Strukturen und ihrer nationalen und internationalen Wettbewerbspositionen einzuordnen. Dabei sollen die Möglichkeiten und Grenzen von Unternehmertum und Management, der Kapital- und Gütermarkt sowie der staatlichen Einflussnahme in den einzelnen asiatischen Volkswirtschaften verdeutlicht werden.

 

Wahlpflichtmodul: Regionale Studien zu Wirtschaft und Gesellschaft in Asien I

Seminar: Demographische Determinanten der volkswirtschaftlichen Entwicklung in Asien

Leitung: Dr. Alexander Witzke
Auch und gerade in Bezug auf asiatische Nationen und Räume setzt der demographische Wandel fundamentale Vorzeichen für wirtschaftliche, politische oder soziale Geschicke im Verlaufe des 21. Jahrhunderts. Das Seminar bietet eine Einführung in Indikatoren zur Beschreibung des Bevölkerungswandels. Determinanten und deren Auswirkungen hinsichtlich von Größe und Altersstruktur von Bevölkerungen werden thematisiert. Auf dieser Grundlage setzt sich die Veranstaltung mit einem breiten Spektrum an Implikationen dieses gesellschaftlichen Phänomens auseinander. Neben politischen oder sozialen Folgeerscheinungen stehen hierbei volkswirtschaftliche bzw. betriebswirtschaftliche Entwicklungen und korrespondierende Anpassungsprozesse im Vordergrund. So repräsentiert etwa das Eingehen auf schrumpfende und alternde Erwerbspersonenpotentiale sowie Adaptionsstrategien auf staatlicher wie betrieblicher Ebene zur übergeordneten Wahrung ökonomischer Prosperität oder sozialstaatlicher Vitalität einen von mehreren Schwerpunkten.

Seminar: Interdisziplinäre Zugänge zu Urbanisierung in Asien

Leitung: Lisanne Riedel, M.A.

Wodurch zeichnen Städte in Asien sich aus? Was ist eine "Arrival City" und was eine "Smart City"? Für wen werden Städte heute eigentlich gebaut? Und aus welchen disziplinären Perspektiven kann man sich mit diesen vielfältigen Fragen beschäftigen?
Diese Fragen bearbeiten wir gemeinsam und interaktiv in unserem Seminar "Interdisziplinäre Zugänge zu Urbanisierung in Asien". Zunächst beschäftigen wir uns mit Grundlagen, wie der Definition zentraler Begriffe, Entwicklungsmodellen von Städten und kulturellen Besonderheiten. Anschließend vertiefen wir einige Themen anhand von konkreten Fallbeispielen: Wir diskutieren die urbane Informalität in den Großstädten Indiens, die "urban villages" in China, die "smart city" Songdo und das Thema Gentrifizierung - um nur eine Auswahl zu nennen.

Seminar: Dark tourism

Leitung: Dr. Marie-Luise Legeland

 

 

Wahlpflichtmodul: Regionale Studien zu Wirtschaft und Gesellschaft III

Seminar: Mittelschichten in Asien - Wesen und Wirkung

Leitung: Dr. Alexander Witzke

Die Mittelschicht als Konstrukt mit ökonomischer, sozialer und politischer Wirkungsmacht steht erneut im wissenschaftlichen Fokus. So werden der Mittelschicht in etablierten Industrieländern Zerfallsprozesse diagnostiziert, während ein substanzielles Wachstum von „neuen“ Mittelschichten als Konsequenz der globalen Industrialisierung erfolgt. Dieses Seminar setzt sich daher zum Ziel, Wesen und Wirkung der sogenannten Mittelschicht zu untersuchen. Einführungen zu Definitionen und theoretischen Konzepten der Mittelschicht sowie deren Funktionen folgend, stehen jüngere Entwicklungen und hiermit verbundene Implikationen innerhalb wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Dimensionen im Vordergrund. Verwandtschaften wie Differenzen von Wesen und Wirkung der Mittelschichten sollen dabei mit Blick auf den orientalen und asiatischen Raum anhand von Arbeitsgruppen, Diskussionen, Referaten und Hausarbeiten destilliert werden.  

Seminar: Qualitative Interviews in und mit fremden Sprachen

Leitung: Lisanne Riedel, M.A.

Dieses Seminar richtet sich insbesondere an diejenigen, die im Rahmen ihrer Masterarbeit gerne eine qualitative Interviewforschung machen möchten. Es wird zunächst eine Einführung in die qualitative Sozialforschung und die Durchführung von Interviews gegeben. Wir diskutieren individuelle, forschungspraktische Besonderheiten der bearbeiteten Regionen, so dass jeder Studierende seine eigenen Fragen einbringen kann. Einen besonderen Fokus legen wir auf die Herausforderung, wenn man in und mit fremden Sprachen, also auch in und mit fremden Kulturen, forscht. Dabei betrachten wir "Kultur" nicht essentialistisch, sondern sehen qualitative Forschung als ein besonders sensibles Methodenportfolio, das sich immer schon fremden (Alltags)Kulturen gewidmet hat - ganz gleich ob die um die nächste Ecke liegen oder auf einem anderen Kontinent.

Seminar: Außen- und Wirtschaftspolitik Japans gegenüber Zentral- und Nordostasien

Leitung: Bulgan Erdenechuluun, M.A.
In diesem Seminar wird ein Überblick über Grundfragen der japanischen Außen- und Wirtschaftspolitik gegenüber Zentral- und Nordostasien gegeben, indem die Studenten ein besseres Verständnis für die Dynamik der internationalen Beziehungen in dieser Region entwickeln können. Dabei werden die Entwicklung der japanischen Außen- und Wirtschaftspolitik und die Initiativen näher betrachtet, die das Land seit 1990 in Bezug auf Zentral- und Nordostasien unternommen hat. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die außen- und sicherheitspolitischen, sondern auch die wirtschaftspolitischen Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Japan und den Staaten in unmittelbarer Nähe behandelt, welche Faktoren diese Beziehungen belasten oder positiv beeinflussen.

 

Lehrveranstaltungen im SoSe 2019:

Pflichtmodul: Politik und Identität in Asien

Seminar: Politik in Asien

Leitung: PD Dr. Günther Distelrath
Angestrebt wird nicht das Verständnis eines jeweiligen Gesamtbildes des politischen Systems der Länder Asiens, sondern die vergleichende Untersuchung einzelner Aspekte staatlicher Verhasstheit und der Mitgestaltung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse von Seiten des Staates und der Gebietskörperschaften in ausgewählten asiatischen Ländern. Die vergleichende Sicht bezieht sich auf die innerasiatische Gegenüberstellung von Verfassungen und Regulierungssystemen sowie von Ausgangssituationen, Konzeptionen, Entscheidungsfindungen, Maßnahmen und deren Wirkungsanalysen in einzelnen Politikfeldern wie den Vergleich mit der Bundesrepublik Deutschland bzw. der Europäischen Union. 

Seminar: Identität in Asien

Leitung: Dr. Michael Kleinod, Sabine Weber, M.A.
Ähnlich wie das Seminar „Soziale Schichtung in Asien“ führt dieses Pflichtseminar in eine sozialwissenschaftliche Sichtweise ein, hier mit Fokus auf das Problem sozialer Identität. Identität ist untrennbar mit Sozialität verknüpft: ein Ich bildet sich nur im praktischen Umgang mit Anderen und ist daher im Kern sozial konstruiert und strukturiert – zum Beispiel durch die jeweilige soziale Position oder durch Konzepte wie Ethnizität, Nation, Geschlecht usw. Diese Facetten von Identität werden in einem ersten Schritt auf Basis von sozialwissenschaftlicher Grundlagenliteratur zunächst allgemein untersucht und diskutiert. In einem zweiten Schritt werden diese Aspekte und ihre Beziehungen untereinander anhand konkreter und aktueller Fallbeispiele aus der Region näher beleuchtet. 

Wahlpflichtmodul: Regionale Studien zu Wirtschaft und Gesellschaft in Asien II

Seminar: Kultur und Identität, Trauma und Erinnerung

Leitung: Dr. Marie-Luise Legeland 
 

Seminar: Katastrophen-Umweltanthropologische Betrachtung

Leitung: Andrea Höing, M. Sc.
Umweltanthropologie ist eine spezielle Ausrichtung innerhalb der Anthropologie in der Mensch-Umwelt-Beziehungen im Mittelpunkt stehen. In diesem Seminar werden wir anhand anthropologischer Betrachtungsweisen verschiedene Formen von Katastrophen analysieren. Dabei werden unterschiedliche Ansätze genutzt, um Katastrophen und ihre Auswirkungen auf verschiedene Bevölkerungsschichten und ihre Umwelt zu untersuchen. Wir betrachten verschiedene Phasen einer Katastrophe und beschäftigen uns mit den Themen Resilienz, Anpassungsfähigkeit und Verletzlichkeit von ökologischen Systemen, Gesellschaften und verschiedenen sozialen Schichten. Wir führen eine Exkursion zu einer Nothilfeorganisation in Bonn durch und skypen mit dem Leiter einer NGO in Sulawesi, Indonesien, zu den Auswirkungen des Tsunamis 2018. Die Studierenden setzen sich in diesem Seminar mit selbstausgewählten spezifischen Katastrophen in ihrem jeweiligem Fokusland auseinander und stellen diese in Form von Wiki-Einträgen vor. Teile der Hausarbeit können so schon während des Semesters erarbeitet werden.

 
Seminar: Arbeitsmarkt und Alterssicherung. Ökonomische Betrachtung komplementärer Politikbereiche in Asien

Leitung: Dr. Alexander Witzke
Das Ende des Erwerbslebens geht zumeist mit dem Rentenbezug einher. Insofern sind im Kontext moderner Industrie- und Wohlfahrtsstaaten Arbeitsmarktpolitik und Einkommenssubventionierung durch öffentliche Rentenversicherungsschemen als komplementäre Politikfelder aufzufassen. Dabei induzieren demographische Entwicklungen, Technologisierung oder Globalisierung einen Wandel von Arbeit, der diese Politikbereiche vor neuartige Herausforderungen stellt. Bei der Identifikation komplexer Differenzen im Rahmen der Gestaltung von Arbeitsmarktpolitik und Alterssicherung sind ebenso unterschiedliche Entwicklungsgrade asiatischer Staaten zu berücksichtigen. Nationalen Gemeinsamkeiten wie Unterschieden dieser politischen Gestaltungssphären gilt daher die Aufmerksamkeit dieses Seminars durch Einführungen, Arbeitsgruppen, Referaten und Hausarbeiten. 

 

Lehrveranstaltungen im WiSe 2018/19:

 

Pflichtmodul: Industrialisierung und soziale Schichtung in Asien

Seminar: Industrialisierung in Asien

Leitung: PD Dr. Günther Distelrath, Sabine Weber, M. A.
Der asiatische Kontinent stellt hinsichtlich nationaler Industrialisierungsstadien einen höchst heterogenen Raum dar. Neben etablierten Industriestaaten wie Japan, muss die Industrialisierung in vielen zentral- oder süd(ost-)asiatischen Ländern als akuter Prozess interpretiert werden. Einer Heranführung an die Spannungsfelder bei Definition von Wesen oder Verlauf der Industrialisierung folgend, steht die Behandlung der Themenkomplexe Arbeit, Handel und Kapital im Zentrum der Betrachtung. Innerhalb dieser Bereiche werden diverse Parameter als (potentielle) Näherungswerte zur Beurteilung von Entwicklung und Stand der Industrialisierung einzelner Nationen und Räume behandelt wie diskutiert.

Seminar: Soziale Schichtung in Asien

Leitung: Dr. Michael Kleinod
Ein grundlegendes Merkmal aller Gesellschaften ist, dass sie spezifische Strukturen aufweisen, welche die Verhältnisse von Menschen untereinander regeln. Fragen der Sozialstruktur, gesellschaftlichen Ungleichheit und Herrschaft sind somit grundlegend für ein Verständnis auch gegenwärtiger asiatischer Gesellschaften. Und es sind genuin soziologische Probleme. Daher bietet dieses Pflichtseminar sowohl eine Einführung in die Grundlagen soziologischen Denkens anhand der Lektüre von Klassikern (z.B. Durkheim, Weber, Marx), als auch einen Einblick in Fragen sozialer Schichtung und Ungleichheit in Asien auf Basis ausgewählter, aktueller Fallstudien aus verschiedenen Ländern der Region. Hier stellen sich u.a. Fragen wie: Sind Konzepte und Theorien aus dem „Westen“ auf asiatische Gesellschaften übertragbar? Gibt es spezifisch asiatische Formen des Kapitalismus bzw. der Moderne? Was haben uns asiatische Soziolog*innen über ihre Region bzw. über den „Westen“ zu sagen?

Wahlpflichtmodul: Regionale Studien zu Wirtschaft und Gesellschaft in Asien I

Seminar: Demographische Determinanten der volkswirtschaftlichen Entwicklung in Asien

Leitung: Dr. Alexander Witzke
Auch und gerade in Bezug auf asiatische Nationen und Räume setzt der demographische Wandel fundamentale Vorzeichen für wirtschaftliche, politische oder soziale Geschicke im Verlaufe des 21. Jahrhunderts. Das Seminar bietet eine Einführung in Indikatoren zur Beschreibung des Bevölkerungswandels. Determinanten und deren Auswirkungen hinsichtlich von Größe und Altersstruktur von Bevölkerungen werden thematisiert. Auf dieser Grundlage setzt sich die Veranstaltung mit einem breiten Spektrum an Implikationen dieses gesellschaftlichen Phänomens auseinander. Neben politischen oder sozialen Folgeerscheinungen stehen hierbei volkswirtschaftliche bzw. betriebswirtschaftliche Entwicklungen und korrespondierende Anpassungsprozesse im Vordergrund. So repräsentiert etwa das Eingehen auf schrumpfende und alternde Erwerbspersonenpotentiale sowie Adaptionsstrategien auf staatlicher wie betrieblicher Ebene zur übergeordneten Wahrung ökonomischer Prosperität oder sozialstaatlicher Vitalität einen von mehreren Schwerpunkten.

Seminar: Tourismus in Asien

Leitung: Dr. Marie-Luise Legeland
Die Tourismusbranche hat sich zu einer der umsatzstärksten Wirtschaftszweige der Welt entwickelt. Ihr Wachstum und stetiger Wandel stehen in enger Beziehung zur wirtschaftlichen Konjunktur, aber auch zur Veränderung sozialer Strukturen in den verschiedenen Regionen der Welt. Auch prägt sie vielfach das Sozialgefüge in Tourismusregionen. Das Thema Tourismus bietet somit eine gute Grundlage, um sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, zwischen „Industrialisierung“ und „sozialer Schichtung“ zu beschäftigen. In diesem Seminar wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von „Fremdenverkehr“ in seinen historischen und gegenwärtigen Dimensionen erarbeitet, bevor beispielhaft individuelle Ausprägungen in unterschiedlichen Regionen Asiens genauer beleuchtet und einander gegenüber gestellt werden. Dabei stehen vor allem soziale Aspekte im Fokus, aber auch wirtschaftliche Fragestellungen. Geplant ist eine Konzentration auf den Raum Ostasien, je nach Ausrichtung der Teilnehmer ist aber eine Erweiterung auf andere Regionen Asiens möglich.

 

 

Pflichtmodul: Familie und Unternehmen in Asien

Seminar: Familie in Asien

Leitung: Dr. Julia Linder, Dr. Alexander Witzke
Der Begriff der Familie erscheint alltäglich. Dennoch muss die Familie in Abhängigkeit ihrer ökonomischen, politischen, rechtlichen, kulturellen, sozialen oder psychologischen Deutungsmuster und deren nationalen Variationen als multidimensionales wie gleichermaßen fluides Konstrukt interpretiert werden. Mit dieser dynamischen Vielfalt an Erscheinungs- und Ausprägungsformen der Familie innerhalb asiatischer Gesellschaften setzt sich dieses Seminar mit historischem wie zeitgenössischem Bezug auseinander. Zusammenhänge von Familienpolitik und Wirtschaftsstrategie oder der Einfluss von Migration auf Familienkonzepte werden in diesem Rahmen anhand nationaler Schwerpunkte ebenso behandelt wie der Wandel von Familien, deren Stellung und Wahrnehmung im Zuge von Globalisierungseinflüssen und gender-Debatten.

Seminar: Unternehmen in Asien

Leitung: PD Dr. Günther Distelrath
Lernziel in diesem Seminar ist die Fähigkeit zur Anfertigung einer Unternehmensanalyse. Hierzu werden neben einer Darlegung der bestehenden und sich wandelnden Rahmenbedingungen für Unternehmen in den Ländern Asiens methodische Kenntnisse vermittelt, welche dazu befähigen, in den Referaten und Hausarbeiten ausgewählte asiatische Unternehmen insbesondere bzgl. ihrer Corporate Governance-Strukturen und ihrer nationalen und internationalen Wettbewerbspositionen einzuordnen. Dabei sollen die Möglichkeiten und Grenzen von Unternehmertum und Management, der Kapital- und Gütermarkt sowie der staatlichen Einflussnahme in den einzelnen asiatischen Volkswirtschaften verdeutlicht werden. 

 

Wahlpflichtmodul: Regionale Studien zu Wirtschaft und Gesellschaft III

Seminar: Ressourcenkonflikte in Asien

Leitung: Andrea Höing, M. Sc.
Im Seminar "Ressourcenkonflikte in Asien", sollen Sie sich Wissen über verschiedene Konflikte um Ressourcen in Asien aneignen und diese aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Neben theoretischen Grundlagen und Begriffsabgrenzungen werden Methoden zur Konfliktanalyse in gemeinsamen Sitzungen erarbeitet. Ein methodischer Fokus des Seminars liegt auf der Akteursanalyse. In Einzel- bzw. Kleingruppenarbeiten sollen ausgewählte Konflikte beschrieben und analysiert werden. Das Ergebnis wird präsentiert und in einem E-Campus Wiki dargestellt.

 

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