Die Arbeit am Übersetzungsprojekt führte mir auf eindringliche Weise die Schrecken der Vergangenheit vor Augen. Die Zeitzeugenberichte der Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki zeigen in schmerzlich lebhaften Details, was geschieht, wenn menschliches Leben im Namen von Macht und Kontrolle entwertet wird.
Die aktuelle Gewalt im Gazastreifen lässt diese Erinnerungen aufleben. Professor Mamode beschreibt die Verwüstung dort mit den Worten: „The landscape reminded me of Hiroshima and Nagasaki: devastation and buildings reduced to rubble for miles around, as far as you could see. Nothing growing, no people, a few looters here and there-nothing [...]“
Das unermessliche Leid, das die Zivilbevölkerung dort ertragen muss, verdeutlicht, wie dringend es ist, Gewalt und systematisches Töten klar zu benennen, entschieden zu verurteilen und Wege zu finden, diese zu beenden. Die Geschichte lehrt uns: Unsere Stimme zu erheben, wo Unrecht geschieht, ist nicht nur eine Pflicht, sondern ein Versprechen, das wir der Menschlichkeit geben müssen. Kein militärischer Konflikt rechtfertigt das Leid unschuldiger Menschen.
Das Hiroshima-Nagasaki-Projekt erinnert uns an diese Verantwortung, gibt uns aber auch Hoffnung. Die Überlebenden der Atombombenabwürfe, die Hibakusha, haben trotz ihres unvorstellbaren Leids nie aufgehört, für Frieden, Dialog und eine bessere Welt zu kämpfen. Ihr Engagement zeigt, dass Veränderung möglich ist – selbst nach den dunkelsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte.
Es liegt an uns, diese Hoffnung weiterzutragen. Indem wir die Lehren der Vergangenheit beherzigen und uns entschieden für eine gerechtere und friedlichere Welt einsetzen, können wir dazu beitragen, künftige Generationen vor ähnlichem Leid zu bewahren."
Die Quelle zur Aussage von Prof. Mamode finden Sie hier: https://committees.parliament.uk/oralevidence/14984/html/
Sowie das Video dazu hier: https://www.youtube.com/watch?v=-E2Jn-4NmKQ (ab 16:25)
Fatima Singer