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Auslaufender Studiengang M.A. Asienwissenschaften: Schwerpunkt Türkische Geschichte und Gesellschaft

In diesen Studiengang kann man sich nicht mehr einschreiben.

In dem Schwerpunkt „Türkische Geschichte und Gesellschaft“ erwerben die Studierenden durch die Verbindung von Quellenlektüre und wissenschaftlicher Literatur einen Überblick über die gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen im Osmanischen Reich vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Studierenden üben die eigenständige Arbeit mit Quellentexten ein und entwickeln ein Verständnis für die mannigfaltigen Herausforderungen der Türkei angesichts der Modernisierung, der gesellschaftlichen Transformationen im „langen“ 19. und „kurzen“ 20. Jahrhundert und der Globalisierung. Darüber hinaus vermittelt der Schwerpunkt Kenntnisse der türkischen Kulturgeschichte (Osmanisches Reich und Türkische Republik). Dabei wird Kultur in einem umfassenden Sinn verstanden. Dies beinhaltet die Beschäftigung nicht nur mit Produkten der sogenannten Hochkultur, sondern mit allen Formen der sozialen Interaktion, die von den Akteuren mit Bedeutung versehen werden.

In dem Studiengang geht es um die Entwicklung von Strategien zur Aneignung komplexen Fachwissens anhand von originalsprachlichen türkeitürkischen und osmanischen Quellen unter Einbeziehung der Fachliteratur. Die im BA erlernten Sprachkompetenzen sollen vertieft und themenbezogen angewandt werden, wobei textorientierte wie sozialwissenschaftliche Zugänge im Vordergrund stehen. Im Rahmen des Wahlpflichtbereiches können islamwissenschaftliche inhaltliche Vertiefungen vorgenommen oder auch eine weitere Islamsprache belegt werden.

Studienverlauf

Der Schwerpunkt „Türkische Geschichte und Gesellschaft“ besteht aus einen Pflicht- sowie einem Wahlpflichtbereich. Die Unterrichtsveranstaltungen sollen im Lauf der ersten drei Semester des Masterstudiengangs absolviert werden. Das 4. Semester ist der Abfassung der Masterarbeit vorbehalten. Zu den Pflichtveranstaltungen gehört das im ersten Semester zu besuchende Modul „Forschungspropädeutik“ sowie das sich über 2 Semester erstreckende Kolloquium, das für Studierende im 3.und 4. Semester vorgesehen ist. Den Kern des Pflichtbereiches bilden drei Veranstaltungen mit originalsprachlichen Quellen. Neben dem Kurs „Von der Tanzimat-Zeit zur Türkischen Republik“ müssen die Module „Die Türkische Republik“ und „Kulturgeschichte der Türkei“ belegt werden. 

Im Wahlpflichtbereich können die Studierenden aus dem gesamten Angebot des IOA wählen. Zwei Module werden dabei seitens der Islamwissenschaft in Kooperation mit einer anderen Abteilung bzw. einem anderen Institut angeboten: das Modul „Religionsgeschichte der Islamischen Welt“ wird gemeinsam von der Islamwissenschaft und der Religionswissenschaft gestaltet, und das Modul „Philosophie und Wissenschaftsgeschichte der Islamischen Welt“ zusammen mit dem Institut für Philosophie. Für den Besuch dieser Module sind Kenntnisse in Arabisch oder Persisch zwar empfohlen, aber nicht vorausgesetzt. Ferner besteht die Möglichkeit – bei entsprechenden Arabisch- bzw. Persischkenntnissen – die Module zur Geschichte der Islamischen Welt sowie zur persischen bzw. arabischen Literatur und Geistesgeschichte aus dem Schwerpunkt „Islamwissenschaft“ zu belegen. Studierenden können aber auch eine weitere Islamsprache lernen bzw. bereits im BA erworbene Sprachkenntnisse vertiefen.

Einen Muster-Studienverlaufsplan finden Sie unter diesem Link.

Den Flyer zum Masterstudiengang Asienwissenschaft mit Schwerpunkt: „Türkische Geschichte und Gesellschaft“ finden Sie unter diesem Link.

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