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Auslaufender Studiengang M.A. Asienwissenschaften: Schwerpunkt Tibetologie

In diesen Studiengang kann man sich nicht mehr einschreiben.

Der auf zwei Jahre angelegte Schwerpunkt Tibetologie im MA Asienwissenschaften versteht sich vor allem als forschungsorientierter Studiengang und beruft sich dabei bewusst auf die spezifische Tradition des Faches an der Universität Bonn. Die reichhaltige Geschichte des tibetischen Sprach- und Kulturraums zwischen Süd-, Ost- und Zentralasien in ihrer kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung bis in die Gegenwart hinein steht dabei im Vordergrund. Die Beschäftigung mit der tibetischen Kultur und Gesellschaft erfolgt durch die intensive Auseinandersetzung mit den tibetischsprachigen Quellen. Das Studium ist daher auch eine Vertiefung der im Bachelorstudiengang erworbenen Sprachkenntnisse. Studierende können in hohem Maße selbst die Ausrichtung ihres Studiums bestimmen, indem sie durch das Erlernen einer weiteren asiatischen Sprache oder durch andere Angebote, vor allem aus den Schwerpunkten Indologie, Kunst in Asien und Orient, Religionswissenschaft und Sinologie die Möglichkeit zur persönlichen Profilbildung nutzen. Aufgrund der starken historischen und gegenwärtigen Vernetzung des tibetischen Kultur- und Siedlungsraums mit seinen Nachbarn bietet sich eine Vielzahl sinnvoller Ergänzungen an. Im Schwerpunkt Tibetologie lernen die Studierenden, selbstständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und auf der Basis einschlägiger Quellen zu untersuchen.

Studienverlauf

Der Schwerpunkt Tibetologie besteht aus einen Pflicht- und einem Wahlpflichtbereich. Die Unterrichtsveranstaltungen sollen möglichst im Laufe der ersten 3 Semester des Masterstudiengangs absolviert werden. Das 4. Semester ist für die Abfassung der Masterarbeit vorgesehen.

Zu den Pflichtveranstaltungen gehören die Module „Fiktionale tibetische Texte“, „Schriftliche Quellen zum indo-tibetischen Buddhismus“, „Historiographische tibetische Quellen“ und „Paläographie und Diplomatik tibetischer Urkunden“. Sie werden jährlich angeboten. Diese Module bauen nicht aufeinander auf, können also im Prinzip in jeder beliebigen Reihenfolge besucht werden. 

Im Wahlpflichtbereich können die Studierenden aus dem gesamten Angebot des IOA wählen. Empfohlen werden besonders:

  • BA- oder MA-Sprachmodule des IOA, vorzugsweise Chinesisch, Mongolisch oder Sanskrit
  • Module der MA-Schwerpunkte „Indologie“, „Kunst in Asien und Orient“, „Religionswissenschaft“ und „Sinologie“

 Ein Auslandsaufenthalt lässt sich am besten im 4. Semester beim Abfassen der Masterarbeit unterbringen, um gegebenenfalls auch Quellenrecherchen vor Ort mit einzubeziehen.

Einen Muster-Studienverlaufsplan finden Sie unter diesem Link. 

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