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M.A. Asienwissenschaften: Schwerpunkt Chinesische Sprache und Translation

In diesem Studiengang erwerben die Studierenden Kenntnisse im Bereich der modernen Hoch- und klassischen chinesischen Sprache, der Sprach- und Translationswissenschaft sowie der Sinologie. Sie lernen in Theorie und Praxis verschiedene Prinzipien und konkrete Strategien zur Übersetzung im Sprachenpaar Chinesisch-Deutsch kennen. Neben den Übungen im Unterricht werden den Studie-renden auch fachspezifische Praktika zu Dolmetschen und Übersetzen vermittelt, die für ihre zu-künftige Berufsentwicklung eine wichtige Rolle spielen.   

 
Für eine Gruppe von 5 Studierenden ist ein Doppelabschluss in Kooperation mit der Partneruniversi-tät Beijing Foreign Studies University möglich (einjähriger Auslandsaufenthalt im 2.–3. Semester, der durch ein DAAD-Vollstipendium gefördert wird).
 
Lernziele und curriculare Bereiche (Konzept der Studiengangsstruktur)
Die Studierenden erwerben verschiedene Strategien zur Lösung von Problemen der interkulturellen Kommunikation und werden ausgebildet, neben Sprachmittler auch Kulturmittler zu sein. Nach ei-nem Einführungsmodul „Sprach- und Translationswissenschaft Chinesisch“ müssen die vier Pflichtmodule Mediensprache I und II und Fachsprache I und II absolviert werden. Ein Sprachmo-dul „Gesellschaft und Literatur Chinas“, ein zweisemestriges Kolloquium und zwei Wahlpflichtmo-dule komplettieren das Studium.
 
Gewichtung der curricularen Bereiche (Modulgrößen)
Alle Pflichtmodule des Schwerpunkts Chinesische Sprache und Translation werden mit 10 LP kre-ditiert. Der Wahlpflichtbereich sieht insgesamt 20 LP vor, die durch das Studium von 2 Modulen aus ausgewählten Nachbarschwerpunkten erworben werden. Somit entfallen auf Pflichtmodule 70 LP, auf Wahlpflichtmodule 20 LP. Weitere 30 LP werden im Fachbereich durch die Masterarbeit erworben, die für das vierte Semester vorgesehen ist.
 
 
 
Angaben zu Berufsfeldern der Absolventen
Man kann während des Studiums an verschiedenen fachspezifischen Praktika in den Bereichen Dolmetschen, Übersetzen oder Kulturveranstaltungen teilnehmen. Absolventen stehen vor allem folgende Berufsfelder offen: 
 
  • Übersetzer oder Dolmetscher bei internationalen Organisationen, Stiftungen, etc. 

  • Übersetzer oder Dolmetscher bei internationalen Unternehmen

  • Deutschlehrkraft an chinesischen Bildungsinstitutionen

  • Chinesischlehrkraft an deutschen Bildungsinstitutionen

  • Organisator und Mitarbeiter bei Messen und Kulturveranstaltungen

  • Freiberuflicher Übersetzer oder Dolmetscher

 
Bewerbungsverfahren: 
Bewerbungen zum Studiengang sind zum Wintersemester möglich. Nähere Informationen, z.B. dazu, ob er derzeit zulassungsbeschränkt ist, entnehmen Sie bitte der folgenden Seite. Für den Doppelmasterstudiengang ist eine Bewerbung an der Abteilung in den ersten vier Wochen des ersten Semesters möglich.
 
Zulassungsvoraussetzungen:
Für Deutschmuttersprachler und andere Nicht-Chinesisch-Muttersprachler 
 
  • Sprachpraxis modernes Chinesisch im Umfang von mindestens 60 LP

  • Sprachpraxis klassisches Chinesisch im Umfang von mindestens 12 LP

  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von mindestens 24 LP

  • Chinesischkenntnisse mindestens auf  HSK 5-Niveau 

 
Für Chinesisch-Muttersprachler:  
 
  • BA-Abschluss in den Fachrichtungen Germanistik, Sinologie, Übersetzen, etc.

  • Schwerpunktspezifische Module im Umfang von mindestens 24 LP

  • Deutschkenntnisse mindestens auf  DSH 3-Niveau 

 
Gerne beraten wir Sie auch persönlich in unserer Fachstudienberatung
 
Ansprechpartnerin:
 
Dr. Peiling Cui
Universität Bonn
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Abteilung für Sinologie, Arbeitsbereich Chinesisch
Nassestr. 2, 1. OG
53113 Bonn
Tel.: +49 228 73 8445
 

 

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