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"Reproduktion von Eliten im japanischen Mittelalter durch Delegierung und Aufspaltung königlicher Herrschaft"

Teilprojekt 19 im Sonderforschungsbereich 1167:  Macht und Herrschaft - Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive (Sprecher: Prof. Dr. Matthias Becher)

 
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Beginn Juli 2016
 
Mitwirkende: Szymon Czerkawski, MA Japanologie, MA Psychologie (WHK); JProf. Dr. Daniel Schley (ab Mai 2017 assoziiertes Mitglied, seit Nov. 2018 Co-Leitung); Detlev Taranczewski (Mitantragstellung und Leitung des Teilprojekts); Christian Werner, MA Japanologie (Wiss. Mitarb.); 
zeitweise: Mike Tünker (SHK Okt. bis Dez. 2016), Kevin Kernbach (SHK Nov. und Dez. 2017), Patrick Fuchs, BA (WHF Nov. und Dez. 2017), Gabriella Erki, BA (WHF Okt. bis Dez .2018), Julia Cherenkova (SHK  Okt. bis Dez .2018)
 
Abriss: Das Teilprojekt zielt darauf ab, die Institution des Königtums aus ihrer Fixierung auf das Tennōtum zu lösen. Als Ansatz dient eine Analyse des Königtums in einer Epoche seiner funktionalen und institutionellen Ausdifferenzierung im frühen Mittelalter Japans (11. - 14. Jh.). Die konkreten Herrschaftspraktiken - speziell in den Bereichen Militär und Agrarpolitik - werden in der Wechselwirkung mit der Entwicklung von Macht und Herrschaft in Japan untersucht. Nicht nur das Königtum im engeren Sinne (tennō) sondern vor allem die mit ihm verbundenen Eliten, ihre Handlungsweisen und Interaktionen und dadurch die Gesamtstrukturen von Macht und Herrschaft werden dabei in den Blick genommen. Im Zentrum der Untersuchungen steht die militärische Elite der jitō-Landvorsteher vom ausgehenden 12. bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts, die als unterste Instanz des Königtums wirken.
 
Forschungsaufenthalte im Rahmen des Projekts: 2017, 2019 (beide Historiographisches Institut der Universität Tokyo)
 
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