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Am Donnerstag, den 18.10.2018 findet wegen des Festaktes der Universität keine Sprechstunde statt.

 

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Prof. emeritus Dr. Michael Weiers

 Biographische Angaben zu Prof. Dr. Michael Weiers

 *26.12.1937 in Bernried, Starnberger See, Oberbayern.

 

Schulausbildung

Altsprachlich-humanistische Gymnasien in München, Abitur 1958.

 

Studium

Universitäten München, Rom, Neapel und Bonn.

 

Studienfächer

Semitistik (Studium bei den Professoren Anton Spitaler, Sabatino Moscati, Otto Spies). Orient- und Asienwissenschaften in den Fachrichtungen Mandschuristik, Mongolistik, Sinologie, Tibetologie, Turkologie, Islamwissenschaft, Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens (Studium bei den Professoren Erich Haenisch, Herbert Franke, Helmut Hoffman, Joachim Kissling, Giuseppe Tucci, Luciano Petech, Francesco Gabrieli, Alessio Bombaci, Walther Heissig). Vergleichende Religi­onswissenschaft (Studium bei Prof. Gustav Mensching).

 

Akademischer Werdegang

1965

 

 

 

1966-1971

 

 

1971

 

 

1972-2003

 

 

1991-2001

Seit 1991

Promotion zum Dr. Phil. (PhD) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit dem Hauptfach Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens und den Nebenfächern Semitistik und Vergleichende Religionswissenschaft sowie der mit egregia bewerteten und mit dem Geffrub Preis der Universität Bonn ausgezeichneten Dissertation Untersuchungen zu einer historischen Grammatik des präklassischen Mongolisch.1

Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn für das Fach Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens mit der Arbeit Die Sprache der Moghol der Provinz Herat in Afghanistan (Sprachmaterial, Grammatik, Wortliste)2

Professor für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Lehrbereiche: Mandschuristik, Mongolistik, und zentralasiatische Turkologie in sprachwissenschaftlicher und historischer Ausrichtung unter besonderer Berücksichtigung der Textphilologie.

Geschäftsführender Direktor des Seminars für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens, Universität Bonn.

Honorarprofessor an der Universität der Autonomen Region Innere Mongolei in Hohhot, VR China.

 

Forschungsreisen

1969-1972

 

Jeweils mehrmonatige Erhebungen mongolischen Sprachmaterials sowie Suche nach Handschriften bei den Moghol von Afghanistan in verschiedenen Regionen Afghanistans.3

 

1971

 

 

 

1975

 

 

 

1990-1994

Erhebung von Sprachmaterial bei ansässig gewordenen Mongolen sowie Einsichtnahme in mandschusprachiges urschriftliches Textmaterial in verschiedenen Museen, Bibliotheken, und Archiven Taiwans (Republik China). Erstellung von Steinabreibungen mandschu- und chinesischsprachiger Steininschriften aus der mittleren Qing-Zeit in Ilan auf Taiwan.4 Einsichtnahme in Bibliotheks- und Archivbestände in Mittelasien (Usbekische und Kirgisische ASSR).

Mehrmonatige Forschungsreise im Iran: Nachforschung nach dem Verbleib mongolischsprachiger Fermane aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Sammeltätigkeit von Münzen sowie Beschaffung von Katalogen zu Münzen aus der Mongolenzeit.5 Aufsuche ilkhanischer Baudenkmäler in den ehemaligen ilkhanisch-mongolischen Herrschersitzen Tabrīz, Soltāniye, und Marāghe.

Linguistische Feldforschung in der Autonomen Region Innere Mongolei (VR China). Erarbeitung von Wortlisten und Fragebüchern im Feld als Grundlagen für einen mongolischen Dialektatlas.6 Erhebung von Sprachmaterial in verschiedenen Provinzen.7 Studienaufenthalte in den Ersten Historischen Archiven Chinas zu Peking.

 

Publikationen

Ein Gesamtverzeichnis der wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Michael Weiers findet sich im Internet unter:

http://www.zentralasienforschung.de/bibliographie.pdf

Das Verzeichnis wird regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

 

 

Herausgeber bzw. Mitherausgeber folgender Zeitschriften oder Serien

Zentralasiatische Studien, IITBS GmbH Andiast (Schweiz).

Aetas Manjurica, Kommission: Harrassowitz Verlag, Wiesbaden.

Tunguso Sibirica, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden.

 

 

Gutachtertätigkeit

1977-2002

 Schriftliche sowie persönlich-mündliche Begutachtungen von fortgeschrittenen Studenten sowie von Doktoranden für Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie für Chinastipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Krupp-Thyssenstiftung.

 

 

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1   In Überarbeitung erschienen: Untersuchungen zu einer historischen Grammatik des präklassischen Schriftmongolisch = Asiatische Forschungen, Band 28, Wiesbaden: Otto Harrassowitz 1969.

2   Erschienen: Abhandlungen der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, Band 49, Opladen: Westdeutscher Verlag 1972.

3   Berichte darüber: M. Weiers, „Vorläufiger Bericht über sprachwissenschaftliche Aufnahmen bei den Moghol von Afghanistan“, in: Zentralasiatische Studien (ZAS) 3, 1969, S. 417-429. Ders., „Weiterer Bericht über sprachwissen­schaftliche Aufnahmen bei den Moghol von Afghanistan“, in: ZAS 4, 1970, S. 475-481. Ders., „Bericht über weitere Arbeiten bei den Moghol von Afghanistan“, in: ZAS 6, 1972, S. 573-584.

4   Bericht darüber: M. Weiers, „Bericht über Sammeltätigkeit in Taiwan, 1971“, in: ZAS 6, 1972, S. 585-601.

5   Auswertung der im Iran beigebrachten persischsprachigen Materialien: M. Weiers, „Münzaufschriften auf Münzen mongolischer Il-Khane aus dem Iran“, in: Canada-Mongolia Review (CMR), IV:1, 1978, S. 41-62; Ders., „Münzaufschriften auf Münzen mongolischer I1-Khane aus dem Iran, Teil zwei“, in: Ural-Altaische Jahrbücher (UAJb), Neue Folge, Band 4, 1984, S. 171-186. Ders., „Münzaufschriften auf Münzen mongolischer Il-Khane aus dem Iran, Teil drei“, in: UAJb, N. F., Band 5, 1985-1986, S. 168-186.

6   Arbeiten hierzu: Mongγol kelen-ü nutuγ-un ayalγun-u γaǰar-un ǰiruγ-un bayičaγalta-yin üges-ün sang-un ǰiγsaγalta „Die Wortliste für die Dialekt-Feldforschung der Mongolischen Sprache“, in: 蒙古語方言地圖咨料叢 Ménggǔ yǔ fāngyán dìtú zīliào cóng „Materialienreihe zum mongolischen Dialektatlas“, Band 1, Hohhot 1995, S. 1-26. Mongγol kelen-ü nutuγ-un ayalγun-u γaǰar-un ǰiruγ-un bayičaγalta-yin kele ǰüi-yin asaγulta-ud „Die grammatische Frageliste für die Dialekt-Feldforschung der Mongolischen Sprache“, in: 蒙古語方言地圖咨料叢 Ménggǔ yǔ fāngyán dìtú zīliào cóng „Materialienreihe zum mongolischen Dialektatlas“, Band 1, Hohhot 1995, S. 27-47.

7   Bisherige Arbeiten hierzu: Mongγol kelen-ü nutuγ-un ayalγun-u γaǰar-un ǰiruγ-daki kingγan ayimaγ-un üges-ün sang-un material „Wortmaterial des Hinggan Aimak in der Dialekt-Feldforschung der Mongolischen Sprache“, in: 蒙古語方言地圖咨料叢 Ménggǔ yǔ fāngyán dìtú zīliào cóng „Materialienreihe zum mongolischen Dialektatlas, Band 2, Hohhot 1995, S. 16-141. Kingγan ayimaγ-daki Mongγol kelen-ü üges-ün ǰöriyetei daγudalγ-a-yin tarqalta-yin küsünüg „Liste der Abweichungen der Aussprache mongolischer Wörter im Hinggan Aimak“, ebenda, S. 142-291. Mongγol kelen-ü nutuγ-un ayalγun-u γaǰar-un ǰiruγ-un bayičaγalta-yin kele ǰüi-yin asaγulta-yin qariγulta „Beantwortungen der grammatischen Fragen der Dialekt-Feldforschung der Mongolischen Sprache“, ebenda, S. 292-359. Kingγan ayimaγ-daki Mongγol kelen-ü γaγča toγadu nigedüger bey-e-yin tölügen-ü ner-e-yin qubilul-un küsünüg „Auflistung der Deklination des Personalpronomens der ersten Person Singular der Mongolischen Sprache im Hinggan Aimak“, ebenda, S. 360-363. Kingγan ayimaγ-daki Mongγol kelen-ü γaγča toγadu qoyaduγar bey-e-yin tölügen-ü ner-e-yin qubilul-un küsünüg (1) „Auflistung der Deklination des Personalpronomens der zweiten Person Singular der Mongolischen Sprache im Hinggan Aimak (1)“, ebenda, S. 364/65. Kingγan ayimaγ-daki Mongγol kelen-ü γaγča toγadu qoyaduγar bey-e-yin tölügen-ü ner-e-yin qubilul-un küsünüg (2) „Auflistung der Deklination des Personalpronomens der zweiten Person Singular der Mongolischen Sprache im Hinggan Aimak (2)“, ebenda, S. 366/67.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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